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Uma Soona - Das Bühnenspectakel
von einer Amazone über Amazonen!
Mit UMA SOONA hat Isabella
Bogner-Bader ein weiteres Thema in ihrer Karriere gestreift.
Uma Soona ist Bühnenshow, Multimedia-Spektakel, Abenteuer und
Philosophie in einem. 1 ½ Stunden lang dreht sich alles um
die Amazonen und ihren Kampf für die Freiheit. Dem Zuschauer
wird ein Spektakel der absoluten Extraklasse geboten.
Die Songs handeln von Frauen, die aus dem grauen Alltag ausbrechen
und sich ihrer Fesseln ein für alle Mal entledigen - zuerst
nur in ihrer Phantasie ("Vögel in meinem Kopf", "Warrior
Woman", "We Wanna Live"), später in der Realität
und mit allen Konsequenzen ( "Struggle For Power",
"Lovesong", "Siegeshymne").
Stimme, Rap & Beats sind kraftvoll, intensiv und motivierend.
Der packende Sound geht ins Ohr und unterstreicht dennoch die Exzentrik
der Künstler. Die Texte sind aussagekräftig und regen
zum Nachdenken an. Bunte, schillernde Kostüme, wie nur Isabella
Bogner-Bader sie kreiert, ausgefeilte Choreografie und fulminante
Lichteffekte runden die Show ab. Und die Performer selbst sind Vollprofis,
die sich diesem Projekt mit Leib und Seele verschrieben haben.
UMA SOONA:
"Ich bin eine Amazone. Meine Waffen sind
Zielstrebigkeit und Geradlinigkeit, mit ihnen kämpfe ich für
das Leben. Mit der Kraft des Universums in meinem Rücken trete
ich für Freiheit und Eigenständigkeit ein - mit Hingabe
und Liebe, als Exzentrikerin, als hingebungsvolle Frau und Mutter.
Ich kämpfe gegen das Angepasste, gegen Unterdrückung und
falsche Moral, die uns den Atem nimmt. Mein Ruf geht an alle Frauen
dieser Welt: Erkennt eure Stärken und setzt sie ein - für
Erfolg, Liebe, Frieden und Gerechtigkeit!"
Auszüge von UMA SOONA werden vorab in
ausgewählten österreichischen Clubs und bei speziellen
Veranstaltungen zu sehen sein.
Worum geht es bei UMA SOONA?
Es geht dabei um das Leben und das Bewusstsein der Amazonen, wobei
wir uns nicht nur auf die alten Mythen beziehen, sondern auch Verbindungen
zur Gegenwart herstellen. Wir sehen die Show als Motivation, wir
wollen den Zuschauern Selbstbewusstsein, Stärke und den Glauben
des Einzelnen an sich selbst und seine Fähigkeiten vermitteln.
Die Show ist als Multimedia-Spektakel aufbereitet. Wir arbeiten
mit Sound, kraftvollen Beats, Text, spezieller Choreografie, aufwändigsten
Kostümen und ausgefeilten Licht- und Toneffekten. Der Zuschauer
wird voll in den Ablauf einbezogen, er soll sich als Teil der Show
fühlen. In unseren Texten gehen wir auf Ängste, Unsicherheiten,
aber auch auf Kräfte und Stärken ein, die jeder schon
einmal in sich gefühlt hat - wobei er aber vielleicht nicht
gewusst hat, wie er damit umgehen soll.
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Wie sind wir auf das Thema Amazonen gekommen?
Der entscheidende Impuls waren für mich Ausgrabungen im Südural
im Gebiet
um Arkaim. Mein Mann Gerwald Anderle ist in dieses Projekt
eingebunden, und so wurde ich mit dem Thema Amazonen konfrontiert.
Fasziniert haben mich diese starken Frauen schon immer. Und als
ich begann, mich intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen,
fiel mir auf, wie viele Überschneidungen und Parallelen es
zur heutigen Zeit und auch der Position der Frau in der Gesellschaft
gibt. Ich glaube, dass wir viel von den Amazonen und ihrer Art zu
leben lernen können! Das möchten wir mit unserer Show
vermitteln.
Als uns Isabella mit dem Thema konfrontierte, war unser
erster Impuls einfach: "Toll. Super Geschichte, ideal auf der
Bühne umzusetzen." Und je länger wir daran arbeiteten,
desto mehr konnten wir uns mit der Lebenseinstellung der Amazonen
identifizieren. Uns wurde immer mehr bewusst, wie aktuell die ganze
Thematik ist. Das
Thema der Amazonen interessiert uns als Archetyp der Polarisation
zwischen dem männlichen und dem weiblichen Grundthema.
Was ist so besonders an den Amazonen?
Beim Wort Amazonen denken die meisten sofort an kriegerische Frauen,
denen nachgesagt wird, dass sie sich selbst verstümmelt und
ihre Liebhaber und männlichen Kinder umgebracht haben. Nach
neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das schlicht und einfach
Blödsinn. Die Amazonen hatten sich ganz einfach entschlossen,
ihr tägliches Leben innerhalb ihres weiblichen Prinzipes ohne
primären männlichen Schutz zu verbringen - klar, dass
sie so auch selbst zu den Waffen greifen mussten! Auch das religiöse
System war von Frauen bestimmt, es gab Priesterinnen und Göttinnen....
Die ungeheure Konsequenz, die damals nötig war, um ein so selbstbestimmtes
Leben führen zu können, finde ich bewundernswert. Amazonen
konnten aber auch lieben und hatten enge Beziehungen - bei den Ausgrabungen
in Arkaim wurde zum Beispiel ein Grab gefunden - darin lag ein junges,
eng umschlungenes Liebespaar. In anderen Gräbern wurden die
Frauen mit Schmuck und Waffen beerdigt, während neben den unbewaffneten
Männern Kinder beigesetzt waren!
Es wäre aber auch nicht richtig, die Amazonen als frühe
Feministinnen zu bezeichnen. Darum geht es nicht. Sie haben nicht
gegen männliche Unterdrückung gekämpft, sie haben
sie von vornherein ausgeschlossen.
Das Leben war nicht notwendigerweise
auf ein Zusammenleben von Frauen und Männern abgestimmt - so
gab es im Gebiet um Arkaim Frauen.- und Männerstädte,
die sich auch in ihrer Ausformung, rund oder rechteckig, unterschieden.
Warum ist das Thema Amazonen so aktuell?
Ich glaube, dass sich heutige "Amazonen" unter anderem
einen Weg suchen sollten, wie sie ihr Angst- und Agressions-Potential
ausleben können. Heute wissen wir ja, wie wichtig das für
jeden einzelnen - egal ob Mann oder Frau - ist! In der jüngeren
Geschichte hatten Männer in dieser Hinsicht aber einen immensen
Vorteil: Als Jäger und Krieger wurden ihre dahin gehenden Bedürfnisse
befriedigt. Auch der Kampf in Beruf und Karriere war lange Zeit
den Männern vorbehalten. Mit dem Effekt, dass Selbstbewusstsein,
Vertrauen in die eigene Stärke usw. bis heute Eigenschaften
sind, die Männern sozusagen mehr im Blut liegen als uns Frauen.
Auf der anderen Seite standen Männer oft unter viel größerem
Druck, sich beweisen zu müssen, auch das setzt sich bis heute
fort. Aber in dem Moment, in dem du wirklich selbstständig
bist, Verantwortung übernimmst und voll hinter dir und deinem
Leben stehst, musst du niemandem mehr etwas beweisen! Und wer war
selbstständiger als die Amazonen?
Ihr seht also die Amazonen als Vorbild, weil sie lieben, aber auch
kämpfen konnten?
Kämpfen bedeutet ja nicht nur mit Speer und Bogen umgehen zu
können. Wir müssen uns immer wieder durchs Leben kämpfen,
in der Gesellschaft, im Beruf... Und in diesem Kampf kann man nur
bestehen, wenn man genug Selbstbewusstsein aufbringt und an sich
glaubt. Und dazu wiederum muss man sich seinen Ängsten stellen
- so, wie es die Amazonen in Extremform gemacht haben. Sie haben
sich der Angst vor dem Tod und der Unterwerfung gestellt, indem
sie sich ihr ausgeliefert und gekämpft haben.
Die Amazonen stehen für Freiheit, Eigenständigkeit und
Unabhängigkeit.. Ich kann mir kein besseres Vorbild vorstellen.
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