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„Die Schatten des Edelweiß“
Edelweiß - Leontopodium alpina
Ein zartes Gewächs, weitum bekannt. Hoch oben thronend, schier unerreichbar und deshalb hochbegehrt. Ein „edles Weiß“, ein Zauber ist mit ihm verbunden, umrankt von sagenumwobenen Erzählungen. Begehrlichkeiten weckend, wurde es für herausragenden Ideen und Taten vereinnahmt. Trotz und vielleicht gerade wegen der Belegung hat der Mythos die Zeiten überdauert.
Dieser pflanzliche Eremit, der in den obersten Regionen der Bergwelt den Elementen trotzt, spannt einen zutiefst menschlichen Empfindungsbogen von Glück, Trauer, Hoffnung, Liebe, Fernweh, Heimweh, Stolz, Ehre, Enttäuschung, Tränen bis Tod.
Edelweiß’sche Verknüpfungen sind allseits durch das weltumspannende Liedgut des Films (und Musicals) Sound of Music bekannt.
Diesem Mythos widmet sich diese Rauminstallation von Isabella Bogner-Bader.
Erobert, benutzt, gebraucht, verkauft, besungen und letztendlich geschützt setzt sie sich mit dem Zwiespalt und der vielfältigen Besetzung des Alpenjuwels auseinander.
Die Arbeit verdichtet und zentriert den gelenkten Blick des Betrachters. Der Raum, isoliert und vor Zugriffen jedweder Art geschützt, ist Fels, der das Kleinod beherbergt. Darin keineswegs verborgen, das auch heute noch unerreichbare Edelweiß, dessen Umrisse die Schatten der Vergangenheit, die sagenumwobenen Erzählungen erahnen lassen.
Akustisch wahrnehmbar, Licht und Schatten reflektierend, die Bedeutung des Augenblickes erahnend, erlaubt es ein Eintauchen in das eigene Gefühlsspektrum?
Dieses kleine, zarte, weiße .........?
Metaphorisch:
Die schwebende männliche Figur stellt die Begehrlichkeit dar, die in männlicher Dynamik in die Höhe schwebt und angezogen vom goldenen Nektar eintaucht in dessen Tiefe. Im ewigen Kreislauf folgt durch „Loslassen“ der Tod und durch die „Befreiung“ die Wiedergeburt.
In der Rauminstallation werden die Etappen der Begehrlichkeit, des Todes und der Ortsenthebung oder Reise mit Symbolen dargestellt. Die goldenen Hände stehen für das Streben nach dem „Göttlichen“, die goldnen Schuhe stellen die Bindung an die Materie, die Wurzel des Seins dar.
Gehen Sie das Wagnis eines Blickes durch die Öffnung in der Türe in den geschützten Raum des Edelweiß ein.
Daten: Edelweiß by Isabella Bogner-Bader
Gewicht: 110 kg
Konstruktion: Stahlrohr, Stahl
Höhe: 4m
Durchmesser: 2,80m Blütendurchmesser
Materialien: Stahl
30 kg Naturfilz gebürstet
857 Schmucksteine
2kg Gold – Boulliondraht
Doppeldukaten Blattgold 23 Karat
Metaphorisch:
Die schwebende männliche Figur stellt die Begehrlichkeit dar, die in männlicher Dynamik in die Höhe schwebt und angezogen vom goldenen Nektar eintaucht in dessen Tiefe. Im ewigen Kreislauf folgt durch „Loslassen“ der Tod und durch die „Befreiung“ die Wiedergeburt.
In der Rauminstallation werden die Etappen der Begehrlichkeit, des Todes und der Ortsenthebung oder Reise mit Symbolen dargestellt. Die goldenen Hände stehen für das Streben nach dem „Göttlichen“, die goldnen Schuhe stellen die Bindung an die Materie, die Wurzel des Seins dar.
Gehen Sie das Wagnis eines Blickes durch die Öffnung in der Türe in den geschützten Raum des Edelweiß ein.
Projektberechnung: Dada-Group Media
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